1.

Record Nr.

UNINA9910136460503321

Autore

Kovacs Teresa <p>Teresa Kovacs, Universität Wien, Österreich </p>

Titolo

Drama als Störung : Elfriede Jelineks Konzept des Sekundärdramas / Teresa Kovacs

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2016

ISBN

9783839435625

3839435625

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (315 p.)

Collana

Theater

Classificazione

GN 6721

Disciplina

838.91409

Soggetti

Elfriede Jelinek

Sekundärdrama

Secondary Drama

Störung

Disruption

Gotthold Ephraim Lessing

Johann Wolfgang von Goethe

Political Art

Politische Kunst

Theater

Theatre

Postdramatisches Theater

Postdramatic Theatre

Drama

Theaterwissenschaft

Theatre Studies

Germanistik

German Literature

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

The aesthetic of disturbance: Jelenek's secondary drama as a recourse to the classics and the uncertainty of theatre.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    7 Dramen- und Theatertraditionen bei Jelinek    9 Drama als Formzitat    18 Jenseits der Parodie    20 Forschungsstand



und Methode    23 Theoretische Grundlagen    31 Störung als ästhetisches Prinzip    73 Sekundärdrama als Störung    119 Textstörungen    127 Störungen des Literatur- und Theaterbetriebs    223 Conclusio - Kein neues Drama    271 Siglenverzeichnis    279 Literaturnachweise    281 Abbildungsnachweise    309 Danksagung    311 Backmatter    312

Sommario/riassunto

»Aufstörung«, »Verstörung«, »Zerstörung« – damit wurde Jelineks dramatisches Schreiben von Beginn an belegt, ohne jedoch den Begriff der Störung zu definieren oder zu differenzieren. Ging es zunächst um die Zerstörung des bürgerlichen Dramas und Repräsentationstheaters, sucht das Sekundärdrama eine Auf- und Verstörung, ein komplexes Miteinander von Drama und »postdramatischem« Theatertext.Ausgehend von kommunikations-, medien-, kultur-, literatur- und theaterwissenschaftlichen Ansätzen beschreibt Teresa Kovacs erstmals Jelineks Ästhetik der Störung und zeigt, was passiert, wenn Jelineks Sekundärdramen auf ihre »Vorlagen«, auf Goethes »Urfaust« und Lessings »Nathan der Weise« treffen.

»Die Relevanz dieser Arbeit für die Jelinekforschung ist unbestreitbar.«

»Ein Lesegenuss, weil Kovacs sehr klar und präzise formuliert, der Band sei daher allen Feministinnen – oder solchen, die es werden wollen –, die sich für Literatur, Kunst und Kultur interessieren, empfohlen.«

»Das Buch [dürfte sich] in der sehr regen Jelinek-Forschung rasch etablieren und zu einem Standardwerk für die Auseinandersetzung mit der noch jungen (und doch bereits historischen) Form des Sekundärdramas werden. Auch für eine literatur- und theaterwissenschaftliche Beschäftigung mit Ansätzen einer ›Ästhetik der Störung‹ dürfte die Studie einige Beachtung finden.«

»Für jede GermanistIn, die sich mit zeitgenössischem Drama oder mit Jelinek beschäftigt, ist die vorliegende, überzeugend argumentierte Arbeit von Teresa Kovacs lesenswert. Das Buch sollte unbedingt in jeder Universitätsbibliothek stehen, denn es wird zweifellos ein Standardwerk in seinem Fachbereich darstellen.«

»Eine ausgezeichnete kultur- und literaturwissenschaftliche Arbeit.«

»Teresa Kovacs' Studie demonstriert auf eloquente Weise, wie Jelineks Sekundärdramen jegliches kategorische Wissen um das Prä-, Post- oder Neudramatische verunsichern.«

»Teresa Kovacs etabliert sich mit ihrer Arbeit als eine ausgesprochen ausgewiesene Jelinek-Forscherin. Eine Stärke der Monografie ist, dass diese nicht nur zu einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit Jelineks Sekundärdramen beiträgt, sondern dass sie diese auf sehr überzeugende Art und Weise in Jelineks Werk kontextualisert, thematisch und dramaturgisch.« (Übersetzung)

Besprochen in:Tiroler Tageszeitung, 05.10.2016Norsk Shakespeare- und teatertidsskrift, 4 (2016)Wiener Zeitung, 13.02.2016Zeitschrift für Theaterpädagogik, 4 (2018), Florian Vaßen