1.

Record Nr.

UNINA9910136457703321

Autore

Hoffmann-Axthelm Dieter <p>Dieter Hoffmann-Axthelm, Berlin, Deutschland </p>

Titolo

Lokaldemokratie und Europäisches Haus : Roadmap für eine geöffnete Republik / Dieter Hoffmann-Axthelm

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2016

ISBN

9783839436424

3839436427

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (115 p.)

Collana

X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Classificazione

MK 5200

Disciplina

320.94

Soggetti

Lokaldemokratie

Local Democracy

Self-administration

Selbstverwaltung

Soziale Ungleichheit

Social Inequality

Nationalstaat

Nation-state

Politik

Politics

Staat

State

Repräsentative Demokratie

Representative Democracy

Europäische Union

European Union

European Constitution

Europäische Verfassung

Populismus

Populism

Migration

Stadt

City

Kommunalpolitik

Local Affairs

Individualisierung

Individualization

Gesellschaft



Society

Zivilgesellschaft

Civil Society

Economy

Wirtschaft

Globalisierung

Globalization

Europa

Europe

Demokratie

Democracy

Europäische Politik

European Politics

Politikwissenschaft

Political Science

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

If there is something today that unites Europeans, it is not the great 'House of Europe', but rather historic upheavals – the upheaval of the withdrawal of individual entities from conventional political ties. This also results in the crisis of the nation-state and its system of political order – representational democracy. In contrast, Europe could in fact be the opportunity for democracy to re-invent itself. Starting points for this exist both at the very top and the very bottom: at the top, the surrendering of national state power in favour of a functional EU, and at the bottom, optional local autonomy. It is only with such measures that the current rampant populism can be contained.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Vorbemerkung    7 1. Demokratie der Einzelnen    9 2. Der EU-Prozeß    31 3. Lokaldemokratie    53 4. Die geöffnete Republik    75 Postscript: Oder hätten die Einzelnen eine größere historische Mission?    89 Anhang: Über drei Bruchstellen des repräsentativen Systems    99 Backmatter    110

Sommario/riassunto

Wenn etwas heute die Europäer vereint, dann nicht das große Haus Europa, sondern die historische Unruhe: die Unruhe des Austritts der Einzelnen aus herkömmlichen politischen Bindungen. Daraus resultiert auch die Krise des Nationalstaats und seines politischen Ordnungssystems, der repräsentativen Demokratie. Europa könnte dagegen die Chance der Demokratie sein, sich noch einmal neu zu erfinden. Anzusetzen wäre dafür ganz oben – und ganz unten: Abgabe nationalstaatlicher Macht nach oben zugunsten einer handlungsfähigen EU, und nach unten zugunsten freigestellter lokaler Selbstbestimmung. Nur so kann der grassierende Populismus aufgefangen werden.

»Die Gedanken sind allen Schnellschüssen und leichthin ausgesprochenen ›Man müsste‹- Überlegungen weit überlegen, und sie lohnen das Nach- und Weiterdenken. Insbesondere sind sie grundsätzlich erweiterungsfähig bezüglich der Referenzen und historischen Beispiele. Es wäre sinnvoll, wenn heutige politische Akteure sich davon inspirieren ließen.«

»Dieter Hoffmann-Axthelm entwirft ein kühnes Reformprojekt zur



Mobilisierung frustrierter Wut- und Wohlstandsbürger. Selten wurden in einem so dünnen Buch so dicke Bretter gebohrt.«

»›Lokaldemokratie und Europäisches Haus‹ nimmt ernst, dass all die Einzelnen gegenwärtig mit ihren Auffassungen und Wünschen eine Art Demokratie für sich selbst bilden wollen.«

»Ein überraschend konstruktives Szenario, das aus einer politischen Schräglage heraus auch planungsrelevante, Diskussionen anreichernde Argumente entwickelt.«

»Hoffmann-Axthelm ist kein Sozialromantiker, aber eben auch kein Technokrat; er hat streitbare, sachkundige, parteipolitisch unabhängige Befunde aufgeschrieben, die niemandem nach dem Mund reden.«

Besprochen in:Portal für Politikwissenschaft, 08.12.2016, Matthias LemkeZeitschrift für Parlamentsfragen, 4 (2017), Erich Röper