1.

Record Nr.

UNINA9910134805403321

Autore

Jung Dae Sung <p>Dae Sung Jung, Universität Pusan, Südkorea </p>

Titolo

Der Kampf gegen das Presse-Imperium : Die Anti-Springer-Kampagne der 68er-Bewegung / Dae Sung Jung

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2016

ISBN

9783839433713

3839433711

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (377 p.)

Collana

Histoire

Disciplina

655.443

Soggetti

68er-Bewegung

Movement of 1968

Anti-Springer-Kampagne

Anti-springer-campaign

Außerparlamentarische Opposition

Protest

Springer-Konzern

Press

Springer-Blockade

Cultural History

Civil Society

Presse

German History

Kulturgeschichte

Contemporary History

Zivilgesellschaft

Social History

Deutsche Geschichte

History of the 20th Century

Zeitgeschichte

History

Sozialgeschichte

Geschichte des 20. Jahrhunderts

Geschichtswissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa



Livello bibliografico

Monografia

Note generali

The anti-Springer campaign (ASK) of the '68 movement was not just a struggle against the monopoly on opinion of the Springer press – it was also a central factor in the mobilization of the Extra-Parliamentary Opposition, whose protagonists sharply criticized the market power and reporting of the conservative press. Springer was painted as a danger for the freedom of the press in West Germany. The ASK, which culminated in the `Springer Blockade' in April 1968, didn't remain without effect – particularly with regards to the end of Springer's strategy of expansion. In rich detail, Dae Sung Jung's historical study traces out how the ASK was able to become a central project for many student and non-student groups, and with this, the common denominator of the APO.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Einleitung    9 1. Zum theoretischen Hintergrund der Kampagne    37 2. Die Spiegel-Affäre: Vorspiel der Kampagne und der 68er-Bewegung    47 3. Eine kurze Geschichte des Axel Springer Verlags    61 4. Das Aufkommen der Kritik am Axel Springer Verlag    71 1. Vor der Kampagne: Berliner Ereignisse    85 2. Der Tod von Benno Ohnesorg: Auslöser der Kampagne und der Mobilisierung der 68er-Bewegung    103 3. Die Entwicklung der Kampagne bis August 1967    133 4. Die Eskalation der Kampagne bis Ende des Jahres 1967    155 5. Das Springer-Tribunal und das Springer-Hearing    201 6. Das Attentat auf Rudi Dutschke und die »Springer-Blockade«: von der Aufklärung zur Aktion    237 1. Der Niedergang der Kampagne und die Demobilisierung der 68er-Bewegung    287 2. Die Auswirkung: Das Ende der Expansionsstrategie Springers    297 3. Schluss    305 Anhang    317 Backmatter    373

Sommario/riassunto

Die Anti-Springer-Kampagne (ASK) der 68er-Bewegung war nicht nur ein Kampf gegen das Meinungsmonopol des Springer-Verlags – sie war auch ein zentraler Faktor der Mobilisierung der Außerparlamentarischen Opposition (APO), deren Akteure die Marktmacht und Berichterstattung des konservativen Verlagshauses scharf kritisierten. Springer wurde als eine Gefahr für die Pressefreiheit in der Bundesrepublik imaginiert. Die ASK, die in der »Springer-Blockade« im April 1968 kulminierte, blieb nicht ohne Wirkung – insbesondere in Hinsicht auf das Ende der Expansionsstrategie von Springer.Dae Sung Jungs historische Studie zeichnet materialreich nach, wie die ASK zu einem zentralen Projekt vieler studentischer und nicht-studentischer Gruppen und damit zum gemeinsamen Nenner der APO werden konnte.

»Jung hat eine unbedingt lesenswerte Studie vorgelegt, die im Duktus weniger wissenschaftlich als historisch erzählend daherkommt. Sie zeigt auf, wie abstrus die jüngeren Versuche der Reinwaschung und Rechtfertigung aus der Springer-Konzernzentrale gemessen an den historischen Tatsachen sind.«

»Eine detaillierte und faktenreiche Studie [...], die quellensatt die Geschichte der Anti-Springer-Kampagne nachzeichnet.«