1.

Record Nr.

UNINA9910134797703321

Autore

Genç Metin <p>Metin Genç, Universität zu Köln, Deutschland </p>

Titolo

Ereigniszeit und Eigenzeit : Zur literarischen Ästhetik operativer Zeitlichkeit / Metin Genç

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2016

ISBN

9783839433720

383943372X

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (319 p.)

Collana

Lettre

Classificazione

EC 1990

Disciplina

830.9

Soggetti

Literatur

Literature

Modernity

Moderne

Zeit

Time

Zeitlichkeit

Temporality

Ästhetik

Aesthetics

Systemtheorie

Systems Theory

Ereignis

Occurrence

Alexander Kluge

Thomas Lehr

Literaturtheorie

Theory of Literature

Germanistik

German Literature

Kulturphilosophie

Philosophy of Culture

General Literature Studies

Allgemeine Literaturwissenschaft

Literary Studies

Literaturwissenschaft



Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Time is necessarily paradoxical. This study illuminates the literary aestheticisation of this paradox for the first time from a systems-theoretical perspective.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 DANKSAGUNG    7 Einleitung    9 Zeitgegenläufige Zeit    25 Textuelle Polyeventualität    61 Polymorphe Zeiten    85 »Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit« - Alexander Kluges Schlachtbeschreibung    115 Ars moriendi der black box: Thomas Lehrs Frühling    205 Natura non facit saltus. Zeitnahmen und -gaben im Feld eines literarischen coup de temps: Thomas Lehrs Roman    241 Schlussbetrachtung    283 Literatur    287 Backmatter    316

Sommario/riassunto

Zeit wird in der Moderne zunehmend als sich wandelndes Gewebe aus gegeneinander und miteinander laufenden Eigenzeiten erfahren, die sich je neu behaupten müssen. Nach Niklas Luhmann bringt diese Behauptungsdynamik paradoxerweise selbst wiederum erst die Zeit hervor, um die diskursiv und kulturell Bestimmungskämpfe stattfinden.Metin Genç führt diese systemtheoretische Einsicht mit literarischen Zeithandhabungen zusammen und entwickelt daraus ein innovatives Analysemodell für ästhetische und textuelle Formen temporaler Komplexität. Erprobt wird dieses Modell an literarischen Experimenten von Alexander Kluge und Thomas Lehr, die die Ereignishaftigkeit und Zeitlichkeit der Zeit (re)konstruieren, lesbar machen, entfalten und dynamisieren.

Besprochen in:GERMANISTIK, 58/1-2 (2017), Michael Gamper

»Eine überaus komplexe und anregende Studie [...], die der Auseinandersetzung mit der Produktion und Funktion von Zeitlichkeit in der Literatur weitere Impulse verleihen sollte.«